Kapitel 7:Gauner und Fallen (Buch 3)
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| Buch 3 - Feuer Kapitel 7 (Episode 47) |
Inhalt
Die Folge beginnt damit, dass Toph von drei Soldaten der Feuernation mit einem Netz gefangen wird. Wutentbrannt ruft Toph einer Person zu, dass sie von ihr verraten und betrogen wurde. Bei dieser Person handelt es sich um Katara, die nur kühl erwiedert, dass sie keine Wahl hatte und den Soldaten beim Abtransport von Toph ohne Einzugreifen zusieht.
3 Tage zuvor: Aang trainiert mit Katara und Toph das Erd- und Wasserbändigen. Als Aang einem Steingeschoß von Toph ausweicht, trifft dieses mit voller Wucht Katara. Natürlich ist Katara erzürnt über Tophs Unvorsichtigkeit und um es ihr zurück zu zahlen, lässt sie eine kleine Welle über die Erdbändigerin wandern. Die nun triefnasse Toph lässt sich das nicht gefallen und ein handfester Kampf zwischen den zwei Bändigerinnen entbrennt. Aang unterbricht die Mädchen jedoch bevor die Situation eskaliert. Und während sich Katara zurückzieht, um den Schlamm von ihrer Kleidung zu bekommen, schlägt Toph eine kleine Einkaufstour vor.
Natürlich sind Sokka und Aang sofort Feuer und Flamme, jedoch gibt es einen Haken: Die Gruppe hat nur ein einziges Silberstück im Portemonaie, nicht genug für einen Einkauf... In der Stadt angekommen, weiss Toph jedoch schnell eine Lösung: Sie entdeckt einen Hütchenspieler. Dieser betrügt wie kein Zweiter, indem er seine Besucher hinters Licht führt und den Stein in letzter Sekunde in seinen Ärmel wandern lässt. Für Toph ist das jedoch kein Problem; sie "erspürt" die Position des Steines und hilft bei Bedarf mit ihrem Erdbändigen nach, um den Stein wieder unters Hütchen zu befördern. Nachdem die Gruppe Sokkas Schwert und all ihr Geld gesetzt haben, gewinnen sie tatsächlich und machen sich mit ihrem Preisgeld aus dem Staub, bevor Tophs Fähigkeiten auffliegen.
Mit drei großen Körben voll Essen kehren sie später zum Lager zurück, wo Katara schon wartet. Als sie hört, woher ihre Freunde das Geld für die Lebensmittel haben, ist sie schockiert und bittet Toph, sofort mit dem Betrügen aufzuhören. Toph denkt jedoch nicht daran und hält Katara für eine Spielverderberin. Aang, der sieht wie sehr Katara das Betrügen verachtet, gibt ihr sein Avatarehrenwort, dass die Spielereien aufhören. Doch nur einen Tag später ist das Versprechen vergessen: So täuscht Toph die Dorfbewohner bei einem Würfelspiel und bei einer Partie "Hau den Lukas", indem sie unbemerkt von ihrem Erdbändigen Gebrauch macht. Ihre Mitspieler können nicht fassen, dass sie gewinnt, da sie, klein und blind, doch als perfektes Opfer erschien. Die Betrügereien nehmen immer mehr zu: Zu guter Letzt täuschen Toph und Sokka einen Verkehrsunfall mit einer Kutsche vor. Sokka, der sich als Polizist der Feuernation verkleidet hat, lässt sich reichlich vom Mann in der Kutsche bestechen. Sokka kauft sich mit seinem Anteil einen Kurierfalken. Er nennt ihn Falkilein (engl. Hawkie). Doch auf dem Weg nach Hause sieht er ein Fahndungsposter mit dem Titel "die Ausreisserin", auf dem Toph zu sehen ist. Er erzählt Toph davon, aber sie ist eher angetan von der Tatsache gesucht zu werden und schwärmt von ihrem neuen Namen als Verbrecherin. Aber sie möchte nicht, dass Katara davon erfährt und gibt Sokka einen Beutel voll Gold als Gegenleistung für sein Schweigen. Doch Katara durchsucht Tophs Sachen und findet das Plakat. Sie stellt Toph zur Rede. Toph hat allerdings genug davon, dass Katara ihre Sachen durchwühlt, sie bevormundet und bemuttert. Sie sagt ihr, dass sie in der Gruppe keine Mutter brauchen. Katara hingegen glaubt, dass Toph nur so ausser Kontrolle ist, weil sie es ihren Eltern heimzahlen will, sie sie insgeheim aber vermisst. Es kommt wieder zum Streit.
Sokka führt mit Toph ein Gespräch unter vier Augen, merkt aber nicht, dass Katara sie hören kann. Sokka erklärt Toph, dass Katara sie nur so bemuttert, weil sie schon als kleines Kind nach dem Tod ihrer Mutter versucht hat, die Lücke auszufüllen. Wenn Sokka versucht an seine Mutter zu denken, dann sieht er meist nur Kataras Gesicht. Toph sieht nun ein, dass Katara doch nur das Beste will und sich wirklich um Toph sorgt. Katara ist gerührt von den Worten ihrer Freunde. Als Toph sich bei ihr entschuldigen will, wird sie unterbrochen. Zur Überraschung aller schlägt Katara einen letzten großen Raubzug vor! Der Plan ist einfach: Katara liefert die Erdbändigerin an die Feuernation aus und kassiert das Kopfgeld, während sich Toph mit Metallbändigen aus ihrer Zelle befreit. Dann wollen sie gemeinsam aus der Stadt fliehen. Doch Toph wird nicht in ein Metallgefägnis, sondern in einen Holzkäfig, gesteckt, aus dem sie sich nicht mehr befreien kann. Als Katara ihre Belohnung abolen will, wird auch sie verhaftet, denn der entflammende Mann wartet schon auf sie. Er will die Mädchen als Köder für Aang benutzen. Doch sie können sich rechtzeitig befreien, indem Katara ihren eigenen Schweiß bändigt. So brechen sie aus und können Aang und Sokka in letzter Sekunde zur Hilfe eilen.
Abends gesteht Toph Katara, dass sie ihren Eltern mitteilen will, wie es ihr geht und bittet sie unter Tränen, einen Brief an ihre Eltern zu schreiben. Um die Nachricht zu überbringen, nutzen sie Falkilein.
Trivia
Korrekt wäre The Runaway mit Die Ausreisserin übersetzt, weil Toph damit gemeint ist.
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